Helga Schettge: Sommer-Sonett, Viertes Magdeburger Poesiealbum

Helga Schettge, die sich den vielfältigsten Themen unseres Lebens zuwendet, hat jetzt auch ihre
Liebe zum althergebrachten Sonett entdeckt, das schon fast ein wenig aus der Mode gekommen zu
sein schien. Einigen ihrer zauberhaften Sonette können Sie in diesem neuen Poesiealbum begegnen.
In unserer hektischen, stressigen und mitunter so wenig liebens-würdigen Welt sind die Gedichte von Helga Schettge ein wahres Labsal für all diejenigen, denen Herz und Gemüt noch etwas bedeuten.

Mit dem „Sommer-Sonett“ legt die Lyrikerin Helga Schettge bereits ihr „Viertes Magdeburger Poesiealbum“ vor. Es folgt den Gedichtbänden „Robinienschnee“ (2002), „Wo fliegen unsre Träume hin…“ (2005), „Blätter wie Seide“ (SichVerlag, 2008) und lädt die Leser erneut zu einem heiter-besinnlichen Ausflug in die Welt der Poesie ein.

Die Buchpremiere von „Sommer-Sonett“ findet am Samstag, 02.04.2011 im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums statt. Nähere Informationen finden Sie unter „Veranstaltungstipps“.


Hans Eberhard Fischer:
Klänge von Violinen in weiblicher Hand

Hans Eberhard Fischers Interesse an klassischer Violinenmusik und deren Interpreten veranlasste ihn, sich selbst im Violinenspiel unterrichten zu lassen und an Wettbewerben teilzunehmen.
Aber auch das Geschehen auf diesem Gebiet verfolgte er aufmerksam und sammelte Schallplatten, Rezensionen sowie Lebensläufe von Geigerinnen und Geigern. 
Schließlich fasste er den Entschluss, dass ihm wesentlich Erscheinende zu einem Buch zusammenzustellen und es  (mit der Beschränkung auf Geigerinnen und einigen Bratschenspielerinnen und Cellistinnen) zu veröffentlichen.

Das Buch "Klänge von Violinen in weiblicher Hand" wird im September 2010 beim SichVerlag erscheinen.


Eine Stimme zum Buch:

Wie dieser poetische Titel bereits verspricht, bietet das Buch seinen Lesern im Wesentlichen zwei Dinge: Erstens die Behandlung eines sehr spezifischen Themas – nämlich dem Geigenspiel weiblicher Musikerinnen in der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit. Und zweitens ein genussvolles Eintauchen in die musikalischen Vorlieben, Interessen, Meinungen und Empfindungen des Autors.
Aus beidem zusammen ergibt sich ein unterhaltsames Textgebilde, welches zwar einen hochfachlichen Gegenstand mit jeder Menge Informationen zu Geigenbau, Biografischem der Geigerinnen und Musiktheorie untersucht, diesen jedoch in eine leserfreundliche, feuilletonistisch-verspielte Sprache verpackt und somit auch dem interessierten Laien zugänglich werden lässt. 

Sebastian Böck



Jan Köster: Schattenfluch

Noch schläft der Schattenfluch in den Ruinen der Vorväter.

Vor Jahrtausenden wütete er unter den Völkern und brachte ihnen Krieg und Zerstörung. In diesen Tagen tötete er unzählige Menschen und erschuf jene dunklen Kreaturen, die über die Zeit hinweg gefürchtet wurden: Die Schatten. Aber die Menschen konnten den Fluch und seine Schöpfungen zurückschlagen und auf den Trümmern der alten errichteten sie eine neue, von der Dunkelheit unberührte Welt: Gaianea. Wachsam waren die Menschen damals, auf dass sich der Schattenfluch nie wieder erhebe …


Die Jahre zogen dahin, die Schatten schwiegen und jene Ereignisse gerieten in Vergessenheit.

Von all dem nichts ahnend, befindet sich Alan, der Kapitän der Aurora, mit einigen wenigen Getreuen auf dem Weg in die Wüste, um ein Versprechen einzulösen, das er drei Jahre zuvor jener Frau gegeben hatte, die er über alles liebte. In seinen Armen sterbend hatte sie ihm den Schwur abgenommen, ihre Suche fortzusetzen. Sie hinterließ ihm nur ein verwunschenes Amulett und einige rätselhafte Landkarten. Seither zieht Alan durch die Reiche Gaianeas, um das Geheimnis seiner verstorbenen Geliebten zu lüften.

Seine Reise führt ihn in die Ruinen längst verfallener Städte, über das Meer und sogar in die Tiefen der Erde und über die Zeit hinaus. Unterwegs trifft er auf unerbittliche Gegner, tödliche Fallen und Verrat – aber auch auf Freundschaft und Vertrauen, wo er sie nie erwartet hätte.

Doch im Verborgenen lebt der Schattenfluch fort und lauert auf den Tag seiner Rückkehr.

Das Buch wird im Jahre  2010 beim SichVerlag erscheinen.
Ein zweiter und ein dritter Teil sind in Arbeit.


Rainer Orech:
Gedichte

Zur Entstehungsgeschichte der Gedichte:

Immer, wenn sich der Autor unsterblich in ein Mädchen oder eine Frau verliebt hatte, begann er, seine Empfindungen in Worte zu fassen. Oft genug blieben seine Zuneigungen rein platonisch, aber hin und wieder hatten die Bemühungen Erfolg und führten in drei Fällen auch zur Auflösung von Verlobungen bzw. zur Scheidung, wie es in den entsprechenden Gedichten beschrieben wurde.

Länger als ein Jahr lang lebte er mit einer Frau zusammen, welche keine  Liebe von der Mutter erfahren hatte, und durchlitt mit ihr die schlimmen Phasen psychischer Verzweiflung, welche er in Gedichten beschrieb.
Seine anfangs glückliche Ehe wurde nach 15 Jahren schwierig, und bei einem Kuraufenthalt verliebte er sich erneut, dieses Mal in eine zehn Jahre jüngere Frau, welche mit ihrer eigenen Ehe gescheitert war. Seine Faszination wurde noch gesteigert, als er bei der ersten persönlichen Begegnung von der Freundin der Frau aufgefordert worden war, ihren Namen zu erraten. Es muss Gedankenübertragung gewesen sein, denn er nannte sofort den richtigen, obgleich sehr seltenen Namen: Eleonore. Diese erneut platonische Beziehung mit intensiver Korrespondenz verlief im Sande, und entscheidende berufliche Veränderungen wie auch solche im privaten Leben brachten den Strom poetischer Schöpfungen – zunächst ? – zum Versiegen.

Die Gedichte werden im 4. Quartal 2010 erscheinen. 


Bevor Eröl fließt - Eine deutsch-russische Odyssee

Dr. Jürgen Lohses Berufsweg führte vom Hauer im Sächsischen Steinkohlen­bergbau über die Bergakademie Freiberg zum Studium der Geophysik am Moskauer Erdölinstitut. Nach lang­jähriger praktischer Tätigkeit war Dr. Lohse als leitender Geophysiker für geo­physikalische Arbeiten zur Erdöl­suche in den Sedimentations­becken Mittel­deutschlands und auf einem Teil des Ostseeschelfs mit verantwortlich. Als Zeitzeuge, der von 1990 bis 1997 als Leiter einer Vertretung in Moskau tätig war, vollzog sich vor seinen Augen der Zusammenbruch der Sowjetunion, Gorbatschows Rücktritt und der Aufstieg Jelzins sowie der neuen Eliten in der Russischen Föderation.
In diesem Buch werden diese Fakten nachgezeichnet sowie ausgehend von der Kontinentaldrifttheorie Alfred Wegeners die Genese, Migration und Akkumulation von Kohlenwasserstoffen in Lagerstätten beschrieben. Es wird kurz die geophysikalische Suche von Erdöl- und Erdgaslagerstätten in den Sedimenten dargestellt.